Montag, 30. Dezember 2013

Positives Denken lernen

Das Ende dieses Jahres steht unmittelbar vor der Tür. Zeit, auch für mich Autorin, ein kleines Resümee zu ziehen.

Im Juli habe ich mich daran gesetzt und ein Talent, das mir bis dahin viele Menschen in unseren Onlinekursen bestätigt hatten, in einem Buch umzusetzen. In unseren Kursen geht es unter anderem um Themen wie positives Denken, Affirmationen und Meditation. Besonders das Thema, ob man positives Denken wirklich lernen kann, tauchte dabei immer wieder auf. Über die Jahre hatte ich für mich selbst so vieles ausprobiert und getestet und auch meine eigenen Tipps und Tricks entwickelt, wie positives Denken wirklich zum Kinderspiel im Alltag werden kann. Und genau diese Tipps und Tricks habe ich unseren Teilnehmern tagtäglich beigebracht. Schnell war die Idee geboren, das Ganze auch zum Mitnehmen aufzubereiten.

Meine eigene Geschichte zu diesem Thema könnte man mit der Überschrift "Vom Skeptiker zum Lehrer" versehen: Als ich im Jahr 2003 meinen jetzigen Mann Alexander kennenlernte, vermutete ich hinter jeder esoterischen Idee rollende Augen, einen dunklen Samtumhang und gemurmelte mystische Phrasen. Mit Alltag und Realität hatte das alles für mich wenig zu tun. Vielmehr sah ich Menschen vor mir, die verschwörerisch auf irgendwelchen Seminaren und Kongressen die Welt, wie sie nunmal ist, verteufelten und einzig sich selbst als eine Art Messias sahen. Auch Autoren in diesem Bereich waren mir höchst suspekt - alles irrgläubige Weltverbesserer mit rosaroter Brille. Nur um zu beweisen, dass das alles Humbug war, ging ich mit auf ein solches Seminar. Was ich dann am eigenen Leib erlebte, lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Die ersten "Treffer" legte ich noch unter "Anfängerglück" ab. Als sich die Erfolge aber häuften und ich mich tatsächlich als talentiert erwies, tat ich es, wie ich es in meiner akademischen Zeit gelernt hatte: Ich unterzog all das akribischen Tests. Ich experimentierte so vor mich hin, las auch einige Bücher und war schließlich überzeugt: All das konnten keine Zufälle oder abstruse Merkwürdigkeiten sein. Natürlich habe ich auch einige Methoden für mich passend gemacht und verändert. Immer mehr Menschen sahen mich als Vorbild an und die Coachings waren die Krönung dieser Entwicklung.

Heute weiß ich, dass man längst nicht durchgedreht oder zumindest mit einer gehörigen Portion Weltfremdheit ausgestattet sein muss, um positives Denken lernen zu wollen.
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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Weihnachtsnachlese

Es ist der 26.12.2013, der zweite Weihnachtsfeiertag - morgen soll es schon wieder mit dem Alltag losgehen.
Ich frage mich: Habe ich die sogenannten "besinnlichen Tage" wirklich zur Besinnung genutzt? Ich für mich kann das mit einem klaren "Ja" beantworten. Heute waren wir in der Innenstadt in Heidelberg, dieser so schönen und romantischen Stadt. Ich habe dort den Menschen in die Gesichter geschaut und was ich dort entdeckte, war so vieles:
Die reichen Japaner, die sich Weihnachten in Deutschland gönnen. Waren sie besinnlich unterwegs? In ihren Gesichtern stand die Jagd nach dem ultimativen Souvenir. Dummerweise hatten heute aber kaum Geschäfte geöffnet. So erblickte ich einen japanischen Jungen, der mit hektischem Gesicht in den Starbucks lief - eine Tasse mit Heidelberg-Aufdruck ... ultimatives Heidelberg-Souvenir? Naja ...
Auf dem Weg in die Stadt sah ich ein ziemlich junges Paar, tatsächlich eher Junge und Mädchen als Mann und Frau ... ihr Gesichtsausdruck verriet mir "Was mache ich hier eigentlich und warum kann der nicht anders sein?" Sein leicht gelangweilter, zumindest aber "alles egal" Gesichtsausdruck ließ kaum Gutes ahnen. Vermutlich wurde er jetzt über die Feiertage zu irgendwelchen Familienzusammenkünften geschleppt und sollte dort gute Miene zu zwar gutem Essen, sonst aber eher kritischen Augen machen ... waren die beiden besinnlich unterwegs? Eher nicht ...
Außerdem sahen wir viele Familien, die dem heute regnerischen Wetter trotzten und dennoch, wenn auch unter Schirmen, so aber doch spazierengingen. Besinnung? Naja ...
Letzten Endes habe ich sie dann aber - außer bei uns selbst - doch noch gesehen, die Besinnlichkeit ... an einem Ort, an dem ich sie so nicht vermutet hatte ... im Mc Donald's saßen zwei ältere Damen ... sie haben sich unterhalten und derweil einen Kaffee getrunken ... schön sah das aus ...

Und so glaube ich, ich muss die Hoffnung auf ein wenig Besinnlichkeit an Weihnachten doch noch nicht aufgeben.

Ich für mich habe gelernt: Lieber an den Tagen vor Weihnachten schon etwas Zeit reservieren, um die Tage zu planen, dann am Heiligabend ruhig schon gleich morgens mit den Vorbereitungen anfangen ... dann kann auch der Heilige Abend das werden, was er sein sollte: Schön, entspannt und ruhig ...

Also dann, auf in die Tage "zwischen den Jahren" - auch so eine besondere Zeit ... wir wollen sie nutzen, um ein wenig Rückschau auf das Vergangene und ein wenig Ausschau auf die Zukunft zu halten.

Julia Nastasi

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

Pünktlich zu Weihnachten dann auch endlich mal wieder ein persönlicher Post von mir ... das Festtagsessen ist soweit vorbereitet ... die Vorfreude steigt ... und heute hab ich dann auch mal beim traditionellen Weihnachtssingen auf dem Neuen Friedhof in Sandhausen mitgemacht. Es war eine besondere Stimmung dort, die mein Mann Alex auf Video eingefangen hat.

Nun wünsche ich euch allen frohe Weihnachten und dass ihr die besinnlichen Tage genießen könnt.